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Interessant, aber ich verstehe nicht ganz, was deine...
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Ich kenne diese Vermischung von Freude und Trauer übrigens...
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Blutrot ist aber die schönste und kräftigste...
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Hiho Gedankenmaler! Schon lange war ich nicht mehr...
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Ich bestehe auf gar nix und will dich necken, oder...
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Ob in 5 Tagen oder 5...
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Allgemeine Hinweise
Samstag, 26. April 2008
 Blatt / Kategorie: Sein
Einer Erfahrung oder einem Ding ein Wort zuzuordnen ist kein Verstehen im letzten Sinne. Es ist aber ein fundamentaler Teil unseres Verstehens - oder anders betrachtet: wir verstehen von da an zumindest das entsprechende Wort. Sobald es fällt passiert eine subtile Gedächtnisleistung, und wir "wissen", was gemeint ist. Auf diese Weise (be)greifen wir die Welt. Hat man den Kopf schon voller Worte, so besteht die Aufgabe praktisch darin, innerhalb des eigenen Erfahrungs- und Denkraums seine Assoziationen richtig zu ordnen. Es kommt darauf an, zu erkennen, welche Erfahrungen und Dinge auf der einen Seite welchen Prinzipien, Ideen und Worten auf der anderen Seite entsprechen. Bei diesem Prozess, der rein technisch betrachtet einfach ein Zuordnen und Gruppieren innerhalb der eigenen Psyche ist, sollte man sich auch von seinem Gefühl leiten lassen und sogar eine gewisse magische Perspektive akzeptieren können, ansonsten wird einem ein gewisser Bereich von Erkenntnis immer verwehrt bleiben. Das eigene Gefühl in einem ist potentiell nichts anderes als ein Ausdruck der Welt in uns - ein noch nicht vollständiger Ausdruck, der durch ein bißchen aktive Zuwendung unsererseits zu dem Gedanken finden will und wird, der diesem Gefühl entspricht bzw. in ihm enthalten ist.
Eine Annahme, die gewiß nicht der allgemein vorherrschenden, rationalistischen Denkart entspricht: Gedanken und Gefühle werden hier in der Regel als etwas angenommen, das "nur" ein Produkt des eigenen Geistes ist, und in jedem Fall haben sie keine eigene materielle oder energetische Basis. Sie werden auch nicht in irgend einem anderen oder ähnlichen Sinne als seiend betrachtet. Sie sind keine "Objekte", die auch außerhalb von uns ein Sein haben können - sie sind "Geist", ja noch nichtmal das; sie sind die Bewegungen innerhalb des Geistes. Gleichzeitig wird "Geist" als etwas angenommen, das man "ganz für sich allein" hat. Das Sein des Geistes wird nicht weiter definiert außer als Gegensatz zum Materiellen. Vom Sein des Materiellen hat man aber durchaus eine konkrete, ja aller-einfachste Vorstellung, die man aus seiner alltäglichen Erfahrung kennt. Eben so ein Ding, das man anfassen kann, das träge ist und das vor allem auch existiert, wenn man nicht an es denkt. Dieses Ding existiert - im Gegensatz zum Geist - im Raum.
Genau an diesem Punkt nun ist der schärfste Widerspruch angebracht: Es ist nämlich durchaus auch vorstellbar, dass Geist - bzw. das, was wir als als "geistiges Erleben" verstehen - auf einem räumlich vorhandenen Träger basiert. So haben Gefühle, die ja im Allgemeinen als etwas Geistiges betrachtet werden, eine äußerst starke Verbindung zu gewissen Körperzonen und vielleicht basiert dies ja auf einem größeren Zusammenhang.
Folgende Geschichte brachte meine einseitige Vorstellung von "Geist" mal ziemlich ins Wanken:
Eine Mutter, die sich starke Sorgen um ihren kranken Sohn im Kleinkindalter macht, begegnet im Traum einem berühmten "Heiligen" aus einer nicht allzu weit entfernten Region. Dieser berührt im Traum den Sohn mit seinen Fingern durch den Mund am Hals, genau dort wo er eine Schwellung hat, die ihn fast ersticken läßt und nicht lange nach dem Traum wird der Sohn gesund. Als die Mutter den "Heiligen" später mal "ganz real" aufsucht, ist die erste Frage, die dieser stellt, ob es denn geholfen hätte...
Das "Material", mit dem wir träumen und denken, ist womöglich also nicht nur eins mit dem wir träumen, sondern auch eins in dem wir träumen. Dieses "Material", das uns Bilder, Gefühle, Gedanken beschert, wäre so gesehen seiender, "wirklicher", objektiver als bisher angenommen, also "Material" im wortwörtlichen Sinne.
Wollen wir nun immernoch an einem rein geistigen Pol festhalten, so müssen wir für Gedanken und Gefühle also einen dritten Bereich ausrufen, sozusagen in der Mitte: eine Art Mischung aus Geist und Materie. Geistige Materie bzw. materieller Geist. Oder, insofern wir "sein" intuitiv mehr mit Materie als mit Geist assoziieren, könnten wir auch sagen: "Real geistiges Sein", "real seiender Geist".
Es ist für meine intellektuelle Seite immernoch verwunderlich, doch man nähert sich auf diesem Wege potentiell wieder einem Weltbild, über das sich erhoben zu haben der eitle, rationalistische Intellekt eigentlich für beschlossene Sache hielt. So haben in diesem Weltbild potentiell nun wieder ganz "reale" Geister ihren Platz, denn es ist ja genauso gut denkbar, dass diese geistige Materie zu größeren Einheiten gruppiert wird, die ein "Wesen" tragen, wie ja auch die "diesseitige Materie" Wesen trägt.
Die Bedeutung für das Denken liegt auf der Hand. Es ist jetzt nicht mehr notwendigerweise nur rein subjektiv. Der einzige Weg zu Objektivität ist nicht mehr nur der, sich den Wahrheitsgehalt von Aussagen empirisch oder logisch bestätigen zu lassen. In dem Maße, in dem das eigene Wesen durchlässig ist für den Geist der Welt, in dem es schwimmt - in dem Maße kann es auch kollektive Gedanken und Gefühle auffangen und durch sich selbst austragen wie die Mutter ihr Kind. Und wer einen scharfen Spürsinn hat, kann in dieser Masse sicherlich auch die allerersten Grund- und Ur-Gedanken bzw. Empfindungen auffangen.

[Vorabfassung - Überarbeitungen möglich - Forsetzung folgt - Feedback willkommen - ich glaube, ich werde diesen Hinweis jetzt fast an jeden Text hängen...]


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